Ute Thoma: „Mit den Pangaea Life Fonds wird es ein großartiges Jahr für die bAV der Bayerischen“

Weltweit suchen Kunden branchenunabhängig nach nachhaltigen Produkten und Lösungen. Auch in der Finanzwirtschaft. Die Bayerische beweist mit Pangaea Life bAV Invest, dass der Anspruch von 100 Prozent Nachhaltigkeit bei überdurchschnittlicher Rendite erfüllbar ist.

Im zweiten Teil des Interviews mit Ute Thoma, Leiterin Betriebliche Vorsorge Vertrieb, und Karsten Koch, Spezialist Betriebliche Vorsorge die Bayerische, haben wir nachgefragt, wie das funktioniert.

Nachhaltigkeit ist ein Treiber, auch für die Rendite

Dass das Thema Nachhaltigkeit sich mehr und mehr als treibender Faktor für Veränderung etabliert hat, ist bekannt: So entwarf die Europäische Union beispielsweise vor ein paar Jahren die Mega-Strategie European Green Deal. Diese soll die CO2-Emissionen auf dem Kontinent drastisch senken und eine Transformation der Wirtschaft bewirken. Wie die Deutschen das Thema bewerten, zeigen Projekte wie die GfK Consumer Studie von 2022. Diese besagt, dass 74 Prozent der Deutschen sich Sorgen um das Thema Umwelt und Klimawandel machen. 68 Prozent fordern von Unternehmen ein nachhaltiges, umweltgerechtes Handeln.

„Wir erzielen für unsere Kunden hervorragende Erträge.“ – Karsten Koch

Redaktion: Sie haben bAV Invest als Zugpferd bei Pangaea Life bezeichnet. Was macht das Produkt so besonders?

Karsten Koch: Wir verfolgen bei Pangaea Life einen institutionellen Sachwertansatz. Da geht es um echte, anfassbare Projekte in den Bereichen Sonne, Wasser und Wind, die wir europaweit ausrollen und mit denen wir für unsere Kunden hervorragende Erträge erzielen. Wir sind nicht börsenabhängig, das heißt: Wir waren auch von schwankenden Börsenkursen und steigenden Zinsen im letzten Jahr nur geringfügig betroffen. Seit der Auflage des ersten Fonds 2018 erreichen wir eine Performance von im Schnitt 12,35 Prozent, aufgeteilt im Verhältnis 50:50 auf beide Sachwertfonds.

Den Blue Energy Fonds gibt es seit 2018, den Blue Living Fonds seit 2021, beide mit erstklassigen Renditen. Wenn Kunden ihre Altersvorsorge jeden Tag selbst an der Börse handeln wollen, können sie das ebenso tun; die Möglichkeit bieten wir auch an. Kunden können also einen Teil als institutionelle Sachwertanlage sichern, mit dem zweiten Teil gehen sie in die freie Fondsanlage.

„Unsere Sachwertinvestitionen haben nur eine geringe Volatilität.“ – Ute Thoma

Ute Thoma: Unsere Sachwertinvestitionen haben den Vorteil, dass sie nur eine geringe Volatilität von 6,8 Prozent haben. Kunden können auch problemlos kurzfristig anfangen und dann zehn bis zwölf Jahre dabeibleiben. Zudem gibt es bei Pangaea Life keine „versteckten“ zehn Prozent Atomkraft. Alle Anlagen können Kunden sich bei der Investmentreise ansehen. Wir sind somit jederzeit vollkommen transparent.

Redaktion: Stichwort ESG: Zur Strategie gehören ja neben ökologischen auch soziale und ökonomische Aspekte. Wie wird das bei Pangaea Life reflektiert?

Karsten Koch: Das große Stichwort hier ist „soziale Kooperation“. Wir leben die ESG-Kriterien vor, indem wir als Mitarbeiter der Bayerischen regelmäßig besondere Projekte im Rahmen von ESG wahrnehmen. Dieses Dienstleistungspaket, um nachhaltig in ESG-Kriterien „einzuzahlen“, bieten wir auch unseren Unternehmenskunden an, zunächst einmal außerhalb eines reinen Tarifgefüges.

Redaktion: Welche sozialen Projekte sind das zum Beispiel?
Pangaea Life bAV Ute Thoma
Ute Thoma

Ute Thoma: Das findet statt über die Münchener Firma letsact, die Social Volunteering unterstützt, und an der wir beteiligt sind. Es gibt bundesweit mittlerweile über 2.000 Projekte, die Mitarbeitende auf dieser Plattform finden können. In München ist das etwa die Tafel, die dabei unterstützt wird. Ein weiteres Beispiel: Im vergangenen Jahr war die Bayerische in einem Seniorenheim und hat dort die Bewohner mit auf Spaziergänge oder zum Kaffeetrinken mitgenommen. Und dann gibt es noch ökologische Projekte, wie zum Beispiel die Säuberung der Isar-Auen, beispielsweise von alten Schlauchbooten.

Redaktion: Für wen eignen sich solche nachhaltigen Produkte besonders? Ist das vorrangig die junge Generation, die da nachfragt?

Ute Thoma: Auch. Aber es ist nicht mehr nur die Generation „Fridays for Future“, die ein Auge auf Umweltschutz und soziale Projekte geworfen hat. Unternehmen zum Beispiel haben durch Maßnahmen wie den neuen Nachhaltigkeitsberichtsstandard der EU eine Motivation, ihren Geschäftsbetrieb nachhaltiger zu gestalten. Ab 2024 müssen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern einen entsprechenden Bericht abliefern. Nachhaltigkeit ist außerdem ein starker Wettbewerbsfaktor. Je nachhaltiger ich als Unternehmen agiere, desto eher begeistere ich Kunden und Mitarbeiter.

Unternehmen, die eine bAV anbieten, und dann auch noch mit einem Zuschuss über dem gesetzlichen Niveau, decken die soziale Anforderung von ESG schon gut ab. Und wenn sie dann auch noch den Pangaea-Life-Tarif mitnehmen, ist auch das Thema Umwelt mit enthalten. Gerade Unternehmen, die bisher eher konventionell aufgestellt sind, haben ein großes Interesse daran, auch nachhaltige Angebote bereitzustellen. Das kommt auch bei älteren Mitarbeitern gut an, also der Altersgruppe 40 bis 50 Jahre.

Redaktion: Das heißt, das Thema Nachhaltigkeit ist hier ein überzeugender Faktor?

Ute Thoma: Definitiv. Wenn wir bei Unternehmen sprechen, die bereits umworben werden, sehen wir oft den Effekt, dass sich 50 Prozent der Belegschaft für das nachhaltige (und gleichzeitig sehr rentable) Produkt von Pangaea Life entscheiden. Im Bereich der betrieblichen Altersversorgung ist Nachhaltigkeit also ein treibender Faktor.

Pangaea Life bAV Karsten Koch
Karsten Koch

Karsten Koch: Noch ein Wort zu den Firmen selbst: Wir arbeiten auch in Bankenkooperationen. Beim Bankenscoring zieht die Nachhaltigkeit heute schon mit ein. Das heißt, die Unternehmen beurteilen genau, wie nachhaltig sie aufgestellt sind. Zum Beispiel:

  • bei den Lieferketten
  • beim sozialen Miteinander im Unternehmen
  • bei den Sozialkriterien

All das wird mit bewertet und ist zum Beispiel für das Kreditscoring bei der Bank ausschlaggebend.

Redaktion: Wie schätzen Sie die Zukunft des Themas Nachhaltigkeit in der bAV ein?

Ute Thoma: Ich bin der Ansicht, dass das Thema noch weit stärker Fahrt aufnimmt. Das begann 2019 mit dem Green Deal der EU; wir haben jetzt 2023, vier Jahre sind vergangen. Die Geschwindigkeit, mit der uns das Thema antreibt, ist gewaltig. Das wird auch die bAV beflügeln. 2023 wird ein gigantisches bAV-Jahr für die Branche. Davon bin ich fest überzeugt.

„Xempus sorgt für mehr Professionalität am Vermittlermarkt.“ – Karsten Koch

Redaktion: Inwiefern unterstützt Xempus Unternehmen in Sachen Nachhaltigkeit?

Karsten Koch: Es sorgt für mehr Professionalität am Vermittlermarkt und qualifiziert auch weniger bAV-affine Vermittler dazu, eine saubere Beratung zu leisten. Für das Unternehmen spart es schlicht Ressourcen. Heute sind wir in der Lage, 500 Mitarbeiter in das Programm zu implementieren – auf Knopfdruck, sei es partiell oder komplett, und somit auch die Ressource Arbeitszeit so wenig wie möglich in Anspruch zu nehmen.
Mitarbeiter sehen in ihren Rentenbescheiden und den ergänzenden Berechnungen in der Nettobetrachtung alle weiteren Abgaben. Auf einen Blick erhält man alles sauber auf Basis der Datensätze ausgewiesen. Da sieht er genau: Wie stehe ich nach der betrieblichen Altersvorsorge da, wenn ich sie für mich wahrnehme?

Ute Thoma: Xempus ist aktuell der deutsche Standard. Was die Arbeitnehmerberatungsstrecke angeht, würde ich aktuell meinen, ist das Tool unerreicht. Über die elektronische Unterschrift bieten wir einen kompletten digitalen Beratungsprozess an. Auch das ist nachhaltig.

 

Weitere Informationen zur Pangaea Life bAV Invest finden Interessierte in diesem Beitrag.

Titelbild: © ImagESine / stock.adobe.com, Beitragsbilder: © die Bayerische

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Autor

NewFinance Redaktion
NewFinance Redaktionhttps://www.newfinance.de
Hier bloggt die Redaktion von NewFinance.today zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch zu Unternehmensthemen der Bayerischen. Wir wünschen eine spannende und interessante Lektüre!

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