ZAHN Sofort: „Wir versichern das brennende Haus“

Immer mehr Deutsche nehmen zahnärztliche Behandlungen in Anspruch. Deren Kosten steigen derzeit deutlich an. Mit einer Zahnzusatzversicherung vermeiden Kunden finanzielle Einschnitte.

Wofür gehen Deutsche zum Zahnarzt?

Wofür die Deutschen beim Zahnarzt am meisten Geld ausgeben, hat die Bundeszahnärztekammer im „Daten & Fakten 2022“-Bericht aufgeschlüsselt. Demnach machen konservierende und chirurgische Behandlungen mit 8.679 Millionen Euro den Löwenanteil aus. Danach folgen Zahnersatzbehandlungen (3.307 Millionen Euro) und Kieferorthopädie (1.225 Millionen Euro). Der Studie zufolge haben schwere Parodontalerkrankungen in den vergangenen Jahren massiv abgenommen, leichte oder mittelschwere Parodontalerkrankungen sollen jedoch aufgrund des demographischen Wandels künftig an Bedeutung gewinnen.

Matthias Wulfers

Zahnzusatzversicherung wird beliebter

Die gute Nachricht: Die Deutschen haben bereits begriffen, wie sie sich vor den finanziellen Folgen einer Zahnbehandlung schützen können. Aktuell gehört die Zahnzusatzversicherung zu den beliebtesten Absicherungen der Bundesrepublik. Das zeigen zum Beispiel Zahlen des PKV-Verbandes. Im vergangenen Herbst berichtete der Verband, dass die Zahl der Zahnzusatzversicherungen im Jahr 2020 um knapp 539.200 Versicherte (plus 3,3 Prozent) angestiegen ist. 16,9 Millionen Deutsche verfügen derzeit über eine private Zahnzusatzversicherung. „Im Bereich der Zusatzversicherungen weisen sie die höchste Nachfrage auf“, erklärt Matthias Wulfers, Leiter Vertriebsdirektion Mitte bei der Bayerischen. „Entsprechend interessant ist dieses Segment für Vermittler und auch Anbieter.“

Vorteile von Zahnzusatztarifen

Hier differenziert Wulfers zwischen den Gründen auf der Kunden- und auf der Anbieterseite. Auf Kundenseite liegt das Wulfers zufolge unter anderem daran, dass jeder Kunde durch das System der Festzuschüsse im Bereich Zahnzusatz in gewissem Sinne Selbstzahler ist. Der Anreiz, sich selbst abzusichern, ist darum entsprechend hoch. „Darüber hinaus sehen wir eine Bewegung von günstigen und leistungsschwachen Tarifen hin zu Hochleistungstarifen“, verrät Wulfers. „Aus diesem Grund fängt unsere Tariflandschaft auch erst ab 80 Prozent Zahnersatz an, das ist bei uns der Einsteigertarif.“

Auf Anbieterseite wiederum ist das Segment vorrangig wegen seiner Wachstumschancen interessant. Kosten für Zahnersatz können immer anfallen und außerdem gibt es den übergreifenden Trend hin zu einem gesundheits- und schönheitsbewusstem Verhalten – was eben auch schöne Zähne einschließt. „Sprich: Den Menschen sind schöne Zähne sehr wichtig, und dies unabhängig von der Konjunktur“, sagt der Experte Wulfers dazu. „In diesem Kontext ist es interessant zu beobachten, dass sich viele Vermittler diesem Segment nur sehr stiefmütterlich widmen und das Geschäft weitgehend großen Vertriebseinheiten und Vergleichsportalen überlassen.“ Sie beachten zu wenig, dass Ertrag, Stornohaftung und auch Aufwand bei Zahnzusatz im Vergleich zu vielen anderen Produkten in einem angenehmen Verhältnis zueinander stehen.

Fallstricke

Besonders sollten Kunden Matthias Wulfers’ Einschätzung nach auf das Kleingedruckte im Vertrag achten. Je kürzer und nutzerfreundlicher die Bedingungen eines Tarifs verfasst sind, umso besser für den Kunden. Lange Passagen in unverständlichem Juristendeutsch seien dagegen nicht zum Vorteil des Kunden. „Auf eine gute Verständlichkeit legen wir großen Wert. Frei nach unserem Reinheitsgebot – transparent und fair“, erklärt Wulfers. Vermittlern rät er, leistungsstarke Tarife anzubieten. Falls ein Kunde einen Zahnersatz über mehrere tausend Euro benötigt, aber nur wenige hundert Euro von seiner Versicherung bekommt, belastet das nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Beziehung zum Berater.

Tarife der Bayerischen

Die Bayerische bietet diverse wiederholt ausgezeichnete Zahnzusatztarife. Leistungsstärke kombiniert mit attraktiven Prämien und fairen Bedingungen – „hier können Kunden bedenkenlos zuschlagen“, erklärt Wulfers. „Bei uns gibt es im Übrigen nur zwei Entscheidungen nach der Antragsprüfung – Annahme oder Ablehnung. Wir sind davon überzeugt, dass Kunden wie Vermittlern mit einem klaren Votum am meisten geholfen ist.“ Zuletzt sei der „ZAHN Sofort“-Tarif der Bayerischen erwähnt. Dieser kann als zusätzlicher Tarifbaustein in jeden der ZAHN-Tarife der Bayerischen integriert werden.
Kunden haben damit die Chance, sich auch dann eine Leistung zu sichern, wenn eine Behandlung bereits angeraten, begonnen oder abgeschlossen wurde. „Wir versichern also hier tatsächlich das berühmte brennende Haus“, sagt Matthias Wulfers dazu. „Durch den flankierenden Trägertarif stehen darüber hinaus hochwertige Leistungen für bei Abschluss unbekannte Erkrankungen zur Verfügung.“ Außerdem steht der Kunde nach Ablauf des ZAHN Sofort nicht ohne Schutz da, denn Leistungen wie professionelle Zahnreinigung stehen ebenfalls sofort zur Verfügung. Nach Abschluss muss der Kunde sich um nichts mehr kümmern – der ZAHN Sofort endet automatisch nach 24 Monaten.

Titelbild: ©Yakobchuk Olena/ stock.adobe.com, Beitragsbild: © die Bayerische

Autor

Lars-Eric Nievelstein
Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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