Handyversicherung: Überflüssig oder doch nicht?

Handyversicherung? Braucht doch kein Mensch! Das ist das langläufige Vorurteil der Kunden. Zumindest so lange, bis sie froh gewesen wären, eine gehabt zu haben. Denn Schäden rund um das Smartphone passieren tagtäglich tausendfach. Einmal nicht aufgepasst und das Gerät liegt mit zerbrochenem Display auf dem Boden. Oder es wird gestohlen. Oder Flüssigkeiten machen es unbrauchbar. Oder, oder, oder. Die Reparatur- oder Ersatzkosten liegen schnell bei einigen hundert Euro. Viele können das nicht eben einfach mal so zahlen.

Und hier kommt die Handyversicherung ins Spiel. Braucht kein Mensch? Stimmt nicht! Also am besten gleich mit dem Neugerät unter den Weihnachtsbaum legen.

Umfassender Schutz für das Gerät

Die Handyversicherung der Bayerischen bietet umfangreichen Schutz. Versichert sind …

  • Bruch- und Displayschäden, wenn das Gerät zum Beispiel auf den Boden fällt.
  • Schäden durch Feuchtigkeit und Flüssigkeit, wenn zum Beispiel ein Glas Wasser umkippt und das Wasser das Handy beschädigt.
  • Bedienungsfehler, wenn das Handy abstürzt und nicht mehr gestartet werden kann.
  • Kurzschluss und Überspannung, wenn zum Beispiel ein defektes Kabel einen Kurzschluss und das Gerät zerstört.
  • Feuer und Blitzschlag, wenn das Smartphone bei einem Wohnungsbrand mit zerstört wird.
  • Explosion und Implosion, wenn der Akku explodiert.
  • Diebstahl, wenn Ihr Gerät gestohlen wird sowie
  • widerrechtliche Beschädigung durch Dritte, wenn jemand das Smartphone mutwillig zerstört.

Erstattung des Kaufpreises – abhängig vom Alter

Bei einem Schaden wird der Kaufpreis des Gerätes erstattet – und zwar abhängig vom Alter. Ist das Gerät sechs Monate und jünger, wird der volle Kaufpreis erstattet. Bei bis zu zwölf Monate alten Geräten sind es 80 Prozent, danach bis zu 24 Monaten 60 Prozent. Nach den zwei Jahren endet der Vertrag automatisch. Eine Selbstbeteiligung wird zudem im Schadensfall nicht fällig, der Schutz gilt weltweit. Damit ist sichergestellt, dass der Kunde faktisch den Zeitwert des Gerätes erstattet bekommt und im Schadensfall das Gerät reparieren lassen oder ein neues beschaffen kann. Die Kosten dafür sind übrigens überschaubar: Selbst Premium-Geräte mit einem Anschaffungspreis von bis zu 1.500 Euro kosten monatlich je nach Umfang des Schutzes lediglich 5,87 bis 8,94 Euro.

Aber die Hausratversicherung zahlt doch …?

Das werden Kunden oft einwenden, wenn das Thema auf die Smartphone-Versicherung kommt. Und ja, ein Smartphone ist Hausrat und damit gegen die klassischen Hausratgefahren wie Einbruch, Sturm oder Feuer geschützt – aber auch nur gegen die. Bruchschäden oder einfache Diebstahlsschäden dagegen sind kein Teil des Hausratschutzes.

Im Schadensfall schnell reagieren

Nach einem Schaden sollten Vermittler und Kunden gemeinsam schnell reagieren. Nach der Schadensmeldung an Die Bayerische erfolgt eine Prüfung, ob eine Reparatur des Handys wirtschaftlich ist. Wenn nicht, erfolgt ein finanzieller Ausgleich. Genauso wichtig ist es allerdings, auch außerhalb der Handyversicherung aktiv zu werden – vor allem nach einem Diebstahl. Die Kunden sollten die SIM-Karte sperren, außerdem sollten sie alle Zugänge sperren, die über das Smartphone erreichbar sind – etwa Homebanking oder Shopping-Portale. Damit der Schaden sich auf den Geräteverlust beschränkt. Und der ist ja mit der Handyversicherung gut abgesichert.

Titelbild: © tlcj/stock.adobe.com

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Autor

NewFinance Redaktion
NewFinance Redaktionhttps://www.newfinance.de
Hier bloggt die Redaktion von NewFinance.today zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch zu Unternehmensthemen der Bayerischen. Wir wünschen eine spannende und interessante Lektüre!

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