Von Kanada bis Feuerland

Nach einem Schicksalsschlag in seiner Jugend war Darius Braun linksseitig gelähmt. Er kämpfte sich zurück ins Leben – und steht nun vor einem gewaltigen Radtrip durch Amerika. Die Bayerische begleitet ihn dabei.

Horror-Diagnose Hirntumor

„Am 22.07 geht es los“, schrieb der Extremsportler und Realschullehrer Darius Braun im Frühjahr 2020 auf seiner Website. „Dann werde ich mein Abenteuer starten und für mindestens ein Jahr im Sattel sitzen. Ihr könnt mich auf meiner Reise über diesen Blog begleiten.“ Der Plan: Mit dem Fahrrad vom kanadischen Calgary aus bis nach Ushuaia (Argentinien) zu fahren. Insgesamt wollte Braun 20.000 Kilometer zurücklegen. Einerseits vereitelte die Coronavirus-Pandemie dieses Vorhaben, andererseits meldete Braun in einem zweiten Blogpost Bedenken bezüglich der Krankenversorgung in den südlichen Ländern und Kartellgewalt an.

„Unter den gegebenen Umständen wäre es absolut leichtsinnig die Tour wie geplant durchzuführen.“

Der Weg zurück ins Leben

Was seinen Plan so besonders macht, ist die Hirntumor-Diagnose, die Darius mit 15 Jahren erhielt. Nach einer Operation blieb er linksseitig gelähmt zurück, konnte nicht laufen und nicht richtig sprechen. Doch er kämpfte sich ins Leben zurück, in den Extremsport sogar, und steht nun vor dem größten Abenteuer seines Lebens.

Doch statt der Amerika-Reise machte sich Braun 2020 auf den Weg rund durch Deutschland. 2.500 Kilometer, auf denen er für die Deutsche Hirntumorhilfe warb. „Somit kann ich dennoch mein Versprechen an mich halten und ein Abenteuer, wenn auch nur im kleinen Rahmen, durchführen“, schrieb Braun im Juli 2020. Doch sein eigentliches Ziel verlor er nie aus den Augen. Seine Reise durch Nord-, Mittel- und Südamerika sollte stattfinden, auch wenn er sich dafür in Geduld üben musste.

Startschuss 18. Juli

Und nun ist es soweit. Ab dem 18. Juli zeigt Darius Braun, dass auch die härtesten Schicksalsschläge zu überwinden sind, wenn es darum geht seinen Traum zu verwirklichen. Zunächst einmal wird er von Frankfurt am Main aus nach Calgary fliegen. Von dort aus geht es mit dem Fahrrad die komplette Panamericana-Route entlang bis ins chilenisch-argentinische Feuerland. Insgesamt, soweit der Plan, wird die Reise 14 Monate lang dauern. Genau wie auf seiner Deutschlandtour wird Braun auch hier für die Deutsche Hirntumorhilfe werben und für das Thema Hirntumor mehr Bewusstsein schaffen. „Ich freue mich riesig auf dieses gigantische Abenteuer, das die nächsten 14 Monate mein Leben bestimmen wird“, sagt Darius Braun. „Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell das Leben ein anderes sein kann.“

Bayerische begleitet Braun

Die Versicherungsgruppe die Bayerische und ihre nachhaltige Marke Pangaea Life unterstützen das Projekt als Sponsor. Was sie an Darius bindet? Er ist einer ihrer BU-Versicherten. Damit sendet die Bayerische die klare Botschaft: Auch wenn das Leben von heute auf morgen auf dem Kopf stehen kann, hilft die richtige Absicherung dabei, in den dunkelsten Stunden die Hoffnung nicht zu verlieren. „Umso sicherer fühle ich mich während der Verwirklichung meines Lebenstraums mit der Bayerischen einen starken Partner hinter mir zu wissen, um mich vollkommen auf mein Projekt fokussieren zu können“, erklärt Darius Braun.

Ein Signal der Hoffnung

Zunächst einmal rückt Darius das Thema Hirntumor damit einmal mehr in den Vordergrund, außerdem sendet er ein Signal der Hoffnung an ähnlich betroffene Menschen. „Als wir von der berührenden Geschichte und dem großartigen Projekt unseres Kunden hörten war uns sofort klar, dass wir Darius unterstützen möchten“, sagt Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, zu dem Thema.

Alle Hintergründe zu Darius Brauns „… und trotzdem!“-Projekt gibt es unter dem folgenden Link. Außerdem können Interessierte nach Reisebeginn alle Updates über Social Media verfolgen.

Titelbild: © Darius Braun

Autor

Lars-Eric Nievelstein
Lars-Eric Nievelstein
Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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