Nachhaltiges Autofahren: Die Bayerische und kasko2go kooperieren

Das Thema Nachhaltigkeit wird nicht nur Kunden immer wichtiger, auch Unternehmen wechseln langsam aber sicher ihre Strategien. Die Bayerische nimmt hierbei einmal mehr eine Pionierstellung ein und kooperiert mit kasko2go. Das Ergebnis: Ein innovativer Telematik-Tarif.

Nachhaltiges Autofahren lohnt sich

Bei kasko2go handelt es sich um ein Schweizer InsurTech, das Kunden schnell zu einem neuen Kfz-Tarif verhilft. kasko2go liefert das technologische Knowhow, die Bayerische steuert 160 Jahre Erfahrung in der Versicherungsbranche bei. Gemeinsam entwickeln die beiden Partner einen neuartigen Telematik-Tarif, der mittels einer App funktioniert. Der Clou: Die kasko2go-App wird über Bluetooth mit dem Fahrzeug verknüpft. Mit der Hilfe von künstlicher Intelligenz und Telematik erkennt die App die Fahrgeschwindigkeit und den per GPS ermittelten Standort des Fahrers. Anschließend berechnet sie, wie riskant er fährt. Je defensiver und umweltbewusster der Fahrstil, umso niedriger fallen die Versicherungsbeiträge des Kunden aus. Insgesamt können Kunden so 50 Prozent Rabatt gegenüber klassischen Kfz-Tarifen herausfahren. Gleichzeitig gewährleistet die Verknüpfung mit dem Fahrzeug, dass die App ausschließlich Fahrten des versicherten Wagens für ihre Berechnungen zurate zieht.

„Damit setzen wir auch unsere Vision einen Schritt weiter um: Wir wollen dazu beitragen, dass unsere Kunden nur für den Versicherungsschutz bezahlen, den diese auch tatsächlich benötigen.“ – Martin Gräfer, Vorstand der Bayerischen, in einer Pressemitteilung

Wenig fahren, wenig zahlen

In der Schweiz ist das Produkt bereits auf dem Markt. Eingeführt hat ihn die Dextra Versicherung AG, eine Beteiligung der Bayerischen. Hier in Deutschland soll der Tarif stufenweise bis spätestens Sommer erhältlich sein. Zwar gibt es bereits Telematik-Tarife, doch das neue Produkt von der Bayerischen und kasko2go verwendet eine Kombination aus Pay-as-you-drive und Pay-how-you-drive. Soll heißen, nicht nur der Fahrstil beeinflusst die Kosten des Tarifs, genauso wichtig ist die Anzahl der Fahrstunden. Wer wenig fährt, bezahlt wenig. Diese Kombination ist deutschlandweit einzigartig. Zugleich sorgen modernste IT-Technologie und Cloud-Services für die Sicherheit der übersendeten Daten der Kunden.

„Man spart also Kosten, verbessert die Verkehrssicherheit und entlastet die Umwelt – eine sinnvolle und wertschöpfende Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“ – Genadi Man, CEO von kasko2go

Im Frühjahr geht es los

Der neue Tarif funktioniert einfach über das Smartphone, auf dem Kunden lediglich eine App installieren müssen. Um sicher zu stellen, dass der Versicherte im Auto sitzt, wenn es fährt, ist die App mit zwei Sicherheitsmechanismen ausgestattet. Nur der Versicherte kann sich einloggen. Dafür sorgen eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und die Bluetooth-Verknüpfung zwischen App und Smartphone. Derzeit ist geplant, dass die App ab kommendem Frühjahr auf dem deutschen Markt erhältlich sein soll. Sollte der Kunde nicht wissen, ob sich der neue Tarif für ihn lohnt, kann er die App auch ohne Vertrag herunterladen. Und testen, wie nachhaltig sein Fahrstil ist.

Außerdem hat die Bayerische bereits mit dem Dashcam-Tarif eine Pionierrolle eingenommen. Alle Details dazu finden Interessierte auf unserem Blog.

Titelbild: ©lakegirl/ stok.adobe.com

Autor

Lars Nievelstein
Hat Kunstgeschichte und Literatur studiert. Schreibt gerne. So gerne, dass er sich sowohl in der NewFinance-Redaktion als auch in der Freizeit damit beschäftigt. Und sollte er mal nicht schreiben, interessiert er sich für E-Sport, Wirtschaft und dafür, wer gerade an der Börse abrutscht.

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