Peter Sarfi im Interview: “Videos sind relevanter als Bilder”

Wie immer vorne mit dabei. Die Bayerische hat das Format der Zukunft für sich entdeckt. Das stellt sie nicht nur mit dem Video-Trailer der neuen Pangaea Life Investmentreise unter Beweis. Was gibt es noch für Möglichkeiten? Wir sprechen mit Peter Sarfi, Abteilung Marketing bei der Bayerischen, und geben einen Rundumblick.

Redaktion: Die Bayerische veröffentlicht aktuell viele Videoinhalte. Was war ausschlaggebend für die vermehrte Erstellung von Videoproduktionen?

Peter Sarfi: Seit circa zwei Jahren hat die Wichtigkeit von Video-Content auf Social Media extrem zugenommen.

Das Bewegtbild ist mittlerweile genauso relevant, wenn nicht sogar relevanter, als der reine Bild-Content.

Das bestätigen auch aktuelle Social Media Trends, wie die Funktion „Reels“ auf Instagram oder die App TikTok. Beide basieren auf dem Grundgedanken der Videoerstellung und -bearbeitung.

Redaktion: Wie viel Zeit benötigt die Bayerische im Durchschnitt für Videos?

Peter Sarfi: Generell muss man sagen, dass wir deutlich mehr Zeit in die Produktion von Videos stecken als noch vor einigen Jahren. Videos gehören mittlerweile einfach dazu. Zum einen im Bereich der Berater zur Informationsaufbereitung und zum anderen natürlich im Kundenbereich. Schließlich sind die Nutzer das Format Video aus dem Privaten gewöhnt. Heute schauen die Menschen zu allen Themen gerne kurze oder auch längere Videos an.

Da wir unterschiedliche Formate haben, kann ich keine pauschale Zeitangabe für die Produktion nennen. Grundsätzlich nutzen wir zwei unterschiedliche Produktionsformen:

  1. Inhouse-Produktion

In der Bayerischen produzieren wir zum Beispiel für unsere Berater selbst. Dazu haben wir auch ein eigenes Filmstudio. Die anschließende Postproduktion übernehme ich.

Beispiele: Social Media Clips wie „Deine Bayerische“ oder „Frag einen…“ und diverse Schulungsvideos.

  1. Externe Produktion

In Zusammenarbeit mit einer Agentur erarbeiten wir dann meist Werbeclips.

Beispiele: Soli-Beitrag für die eigene Vorsorge nutzen

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Die Pangaea Life Digitale Investmentreise Trailer:

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Redaktion: Wie bereiten Sie sich auf Videodrehs vor? Gibt es Routinen, die Sie pflegen?

Peter Sarfi: Natürlich bereite ich mich auf Drehs immer sehr intensiv vor. Nachdem feststeht, wofür wir einen Clip produzieren, spreche ich mit dem Auftraggeber über die Anforderungen an das Video. Dazu gehören natürlich Inhalt, Länge, Greenscreen oder Studiohintergrund oder, ob ein Teleprompter von Nöten ist.

Bei externen Produktionen erfolgt ebenfalls eine detaillierte Absprache mit der entsprechenden Agentur. Anschließend sind wir bei den meisten Produktion vor Ort dabei.

Redaktion: Welche Veränderungen können Sie auf Social Media seit der vermehrten Verbreitung von Videocontent erkennen?

Peter Sarfi: Es ist deutlich zu erkennen, dass Videos auf Social Media momentan mehr Shares als Texte oder Bilder bekommen.

Redaktion: Wie kommen die Videos an, welches Feedback erreicht Sie?

Peter Sarfi: Bisher können wir sagen, dass die veröffentlichten Videos viele Views erzielen. Besonders, wenn Partner und Kollegen es teilen, erzielen wir eine sehr gute Reichweite! Ein gutes Beispiel dafür ist auch der Pangaea Life – Video Content mit Magdalena Neuner bei der Beratung zur plusrente.

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Redaktion: Welche Videoprojekte sind in Zukunft geplant?

Peter Sarfi: In naher Zukunft haben wir zwei größere Social Media Projekte:

„Frag einen“ heißt jetzt „Sag mal…“:

Dabei stellen wir Fragen an Mitarbeiter, um unseren Kunden tiefere Einblicke in die Bayerische zu gewähren und unsere Mitarbeiter kennenzulernen.

60 Sekunden Rudeljobs:

Dieses Format stellt die Aufgaben eines Mitarbeiters einer bestimmten Abteilung der Bayerischen in 60 Sekunden vor.

Daneben gibt es natürlich noch jede Menge weitere Projekte, die wir planen.

Redaktion: Welche Tipps können Sie Vermittlern an die Hand geben, die selbst auch mehr Zeit in die Videoerstellung investieren möchten?

Peter Sarfi: Auf folgende Dinge sollten Vermittler bei der Videoerstellung achten:

  • Planung
    • Skript vorschreiben
    • Text vor dem Dreh üben
  • Zielsetzung
    • Wen soll das Video erreichen?
    • Was soll es beim Zuschauer bewirken?
  • Hintergrund
    • Neutraler Hintergrund funktioniert hier am besten (z. B. im Büro)
    • Auf die Helligkeit achten
      • Das bedeutet: Es sollte genug Tageslicht im Raum vorhanden sein und Schatten vermieden werden. Hierfür eignen sich Ringleuchten besonders gut, die bereits für „kleines“ Geld erhältlich sind. Was die Kamera betrifft, so können Vermittler mit einem neueren Smartphone schon qualitative Videos in 4k drehen.
    • Format
      • Querformat nutzen: Im Hochformat entstehen an den Seiten bei regulären 16:9 Bildschirmen sonst schwarze Ränder.
Redaktion: Bietet die Bayerische Fortbildungen im Bereich Videoerstellung an? Und falls ja, welche Inhalte werden gelehrt?

Peter Sarfi: Bisher noch nicht. Wir denken aber darüber nach.

Weitere Videos der Bayerischen sind auch in den sozialen Medien, wie zum Beispiel Facebook, zu finden: Zur Facebookseite.

Beitragsbild: © Peter Sarfi

Autor

Marina Hindelang
Die gebürtige Allgäuerin ist mittlerweile nicht mehr nur in der Medien- und Kommunikationsbranche zu Hause, sondern fühlt sich auch in München wohl. In ihrer Freizeit findet man sie in der Natur in den Bergen oder beim Salsa auf dem Tanzparkett. Bei NewFinance dreht sich bei ihr dagegen alles um redaktionelle Inhalte im Onlinebereich.

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