BayFit-App: „Wir wollen noch mehr mit unseren Nutzern interagieren“

Rund ein Jahr nachdem die Bayerische ihre App BayFit gelauncht hat, fragen wir bei Karen Kintrup und Johannes Frosch aus dem Innovation Lab der Bayerischen nach, wie ihr bisheriges Resümee aussieht. Und: Wer denn so alles mittrainiert.

Redaktion: Rund ein Jahr nach dem Launch der App, was ist das Zwischenfazit? Wie viele Nutzerinnen und Nutzer hat die App?
Karen Kintrup
Karen Kintrup

Karen Kintrup: Wir haben bisher über 1.300 Nutzer in der App – der Großteil davon Kunden der Bayerischen, aber auch viele Vertriebspartner und Mitarbeitende der Bayerischen sind dabei.  Auch Johannes und ich trainieren natürlich regelmäßig mit und nehmen aktiv an den Challenges teil.

Johannes Frosch: Aktuell profitieren vor allem die Kunden der Berufsunfähigkeitsversicherung in den höheren Tarifen vom BayFit-Angebot.

Wir haben es nicht auf die breite Masse abgesehen, sondern agieren bisher in einem sehr ausgewählten Kundenkreis. Rund 30 Prozent der angesprochenen Kunden installieren die BayFit-App anschließend auch.

Das ist sehr gut und es lohnt sich. Denn für jeden Kunden ist irgendetwas dabei. Egal ob Fitnessübungen, Yoga, Übungen zu Achtsamkeit und Schlaf, oder Rezepte. Diese Bereiche bildet die App sehr gut ab. Und wenn man es drauf anlegt, kann man auch einen ordentlichen Muskelkater bekommen.

Redaktion: Hat sich seit dem Launch der App inhaltlich noch etwas geändert?
Johannes Frosch
Johannes Frosch

Johannes Frosch: Bisher ist die App inhaltlich gleich geblieben. Wir planen allerdings noch für dieses Jahr, gegen Spätsommer, ein Update. Und zwar wird der Homescreen komplett überarbeitet, damit die User sich noch einfacher und dynamischer durch die App bewegen können. Zudem arbeiten wir auch an einer Veränderung des Cashback-Systems, damit sich die regelmäßige Verwendung der BayFit-App lohnt und damit sich der Trainierende für jede absolvierte Einheit Diamanten erarbeiten kann. Viel mehr wollen wir jetzt aber noch nicht verraten.

Redaktion: Ist denn bereits zu erkennen, dass die Trainierenden dranbleiben?

Karen Kintrup: Im ersten Quartal waren es knapp 600 aktive User. Wirklich gute Zahlen, da wir hier schließlich nicht von einer Anwendung, wie WhatsApp und Co. sprechen, die Nutzer täglich öffnen. Das bedeutet: Jeder zweite nutzt die BayFit-App regelmäßig aktiv.

Wenn wir Challenges organisieren, ist jeweils ein deutlicher Peak zu erkennen. Die Nutzer sind richtig motiviert aktiv zu werden und an der Spitze mitzulaufen. Das macht wirklich Spaß!

Wir merken schon deutlich, dass interaktive Formate, wie die Schritte-Challenge für Spendenzwecke, beispielsweise für die Ukraine, die Menschen umso mehr anleitet, über die App teilzuhaben. Hier wollen wir noch mehr in die Interaktion mit unseren Usern gehen und ihnen die Möglichkeit geben aktiv mit dabei zu sein.

Johannes Frosch: Genau – insgesamt sind wir sehr happy mit der Nutzungsquote. Es ist gleichzeitig auch ein Zeichen, dass die BayFit-App einen positiven Einfluss für unsere Kunden hat. Aufgrund der positiven Zahlen planen wir auch den Nutzerkreis für die App weiter zu erhöhen und sie noch mehr Kunden zugänglich zu machen.

Redaktion: Sind Nutzerinnen und Nutzer der App in der erwarteten Zielgruppe?

Johannes Frosch: Ja, wir sind besonders in einer relativ jungen Altersgruppe stark vertreten. 75 Prozent aller Sessions innerhalb der BayFit-App werden von unter 40-jährigen absolviert. Dies überrascht natürlich nicht, da die App an die Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitenversicherung geknüpft ist, welche natürlich auch diese Altersgruppe im Fokus hat.

Uns freut es auch, dass die Breite des Angebots scheinbar gut ankommt. Denn bei den unter 30-Jährigen werden vor allem die Bewegungskurse favorisiert und bei den über 30-Jährigen sind auch die Achtsamkeitsprogramme hoch im Kurs. Unsere Nutzer legen also nicht nur Wert auf sportliche Prävention, sondern auch auf geistige.

Redaktion: Und was ist das erklärte Ziel für dieses Jahr?

Johannes Frosch: Wir wollen die Nutzerschaft auf 2.000 User ausweiten und BayFit, wie oben beschrieben, einer breiten Kundenbasis zur Verfügung stellen. Der Trendlinie nach sind wir aktuell bei knapp über 50 Prozent und sollten unser Ziel gut schaffen. Vor allem aber wollen wir unsere Vertriebspartner erreichen. Sie sollen BayFit aktiv beim Kunden im Beratungsgespräch als Highlight der Berufsunfähigkeitsversicherung nutzen und die Bayerische als innovativen Versicherer positionieren.

Redaktion: Mit welchen Argumenten sollten Vermittlerinnen und Vermittler auf die App verweisen? Wo liegt der konkrete Mehrwert?

Karen Kintrup: Auf globaler Ebene betrachtet zahlt die App sehr gut auf die Vision der Bayerischen ein: Das Versichern langfristig überflüssig zu machen. Wir denken stark in Richtung Prävention und betreiben Vorsorge.

Mit der App wollen wir einen gesunden Lebensstil fördern, damit unsere Kundinnen und Kunden möglichst lange fit bleiben. Das erreichen wir mit qualitativ gut ausgearbeiteten Inhalten.

Hinzu kommt unser nicht unerhebliches Bonbon, sich bis zu 100 Euro Cashback jährlich zu sichern. Das senkt indirekt den Versicherungsbeitrag. Meiner Meinung nach ein absolutes Highlight gegenüber anderen Gesundheits-Apps.

Johannes Frosch: Da stimme ich zu. Das ist auch für mich der klare Mehrwert. Eine BU bei der Bayerischen abzuschließen macht den Kunden im selben Moment – dank BayFit – auch aktiv. Nicht nur in Hinsicht auf seinen Versicherungsschutz sondern auch darauf bezogen, dass er aktiv etwas für den Erhalt seiner Gesundheit tut. Kurz gesagt: Es ist ein hochwertiger Tarif, bei dem der Kunde sich zugleich auch noch Geld spart. Dabei kann er auch ohne Teilnahme an Challanges nur gewinnen.

Weitere Informationen finden Vertriebspartner für sich und ihre Kunden unter folgenden Links:

Endkunden-Seite: https://www.diebayerische.de/aktionen/bayfit/ 

Vertriebspartner-Seite: https://www.diebayerische.de/bayfit-app

Titelbild: © rh2010/stock.adobe.com, Beitragsbilder: © Karen Kintrup, Johannes Frosch/die Bayerische

Autor

Stephanie Gasteiger
Stephanie Gasteiger
Leitung der NewFinance-Redaktion mit beruflichem Hintergrund in der PR und Wurzeln am Chiemseeufer. Ist ganz nach Friedrich Nietzsche davon überzeugt, dass die Glücklichen neugierig sind. Und ebenso umgekehrt.

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