Sparplan vs. Rentenversicherung: 7 Gründe für den Klassiker

Viele Gründe sprechen für eine private Altersvorsorge. Mit welchen Argumenten können Vermittler die junge Generation davon überzeugen, dass ein Versicherer die richtige Wahl ist? Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische ProKunde AG und Leiter des Partner- und Kooperationsvertriebs, liefert sieben gute Gründe.

Die gesetzliche Rente ist nur eine Säule der Alterssicherung

Die Rente ist für die junge Generation noch weit weg. Dementsprechend ist das Interesse gering – und sinkt laut einer aktuellen Studie des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und der IG Metall noch weiter. Das besorgniserregende Ergebnis: 2010 haben noch 55 Prozent der jungen Menschen gespart, 2019 waren es nur 48 Prozent. Dieses Jahr gaben sogar nur noch 19 Prozent der 16- bis 26-Jährigen an, dass sie einen Altersvorsorgevertrag abgeschlossen haben.

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats, Klaus M. Schmidt, sagte gegenüber der Tagesschau, dass er die private Vorsorge für essenziell halte: „Die gesetzliche Rente war schon immer nur eine Säule der Alterssicherung.“ Damit im Alter noch ausreichend Geld zur Verfügung stehe, müsse privat gespart werden. 

Trading-Apps sind hoch im Kurs

Während das Renten-Thema junge Menschen aber kalt lässt, interessieren sich immer mehr für Finanzen. Der Türöffner: Trading-Apps wie Trade Republic, Smartbroker oder Justtrade erleichtern den Weg an die Börse über das Smartphone. Im vergangenen Jahr kauften laut Deutschem Aktieninstitut fast 600.000 Deutsche unter 30 Jahren zum ersten Mal Aktien oder Fonds. Das ergibt ein Plus von 67 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 

Während es ein sehr gutes Zeichen ist, dass junge Menschen privat vorsorgen, bleibt die Sorge, dass sie sich dort verzocken. Vielen fehlt auch das nötige Wissen für den oft unübersichtlichen Aktienhandel.

Eine Studie von Wissenschaftlern der Universität St. Gallen, der Universität Paderborn und der New York University beleuchtet dieses Problem. Für die Untersuchung werteten sie Handelsdaten von etwa 300.000 Kunden eines Online-Brokers aus. Machen die Online-Broker ihre Nutzer auf einzelne Aktien aufmerksam (was regelmäßig geschieht), nimmt der Handel damit signifikant zu – und die Investoren gehen ein höheres Risiko ein als sie es sonst auf sich nehmen würden.

Ein weiteres Problem: Die Wissenschaftler bemängelten, dass die Anleger auf den Apps besonders bei riskanten Papieren wie Optionsscheinen oder Kryptowährungen wegen der häufig stärkeren Wertschwankungen aktiv sind. „Das bedeutet in der Konsequenz: höhere Kosten und größere Verluste“, sagt Marc Arnold, Studienautor von der Universität St. Gallen gegenüber dem Manager Magazin.

Sieben Gründe für den Versicherer

Eine sicherere Option ist da die Vorsorge mithilfe von Finanzexperten und Versicherungen.

Maximilian Buddecke, Vorstand der Bayerische ProKunde AG und Leiter des Partner- und Kooperationsvertriebs, hat sieben schlagkräftige Gründe für eine Vorsorge über einen Versicherer: 

  1. Absicherung einer lebenslangen Rente.
  2. Kontinuerliches Sparen im Kollektiv der Versicherten und über eine lange Zeit.
  3. Zugang zu institutionellen Anlagen (Anmerkung: Wie bei der Pangaea Life erhalten die Kunden Zugang zu Anlageprojekten auf institutioneller Ebene. Dies kriegen sie über  andere  Anlageformen in der Regel nicht. Dazu sind die Beiträge ökologisch sinnvoll investiert. Hierbei bleiben Kunden dennoch flexibel.).
  4. Steuerliche Förderungen.
  5. Keine tägliche Verfügbarkeit & damit keine Verlockung das mühsam Ersparte für den Konsum auszugeben
  6. Wechsel der Anlage innerhalb der Police möglich (Steuerliche Vorteile).
  7. Eine persönliche Beratung durch die Vermittler.

Titelbild: ©m.mphoto/stock.adobe.com; Beitragsbild: © die Bayerische

Autor

Lisa Mayerhofer
Lisa Mayerhofer
Mitglied der NewFinance-Redaktion mit vorherigen Stationen beim Süddeutschen Verlag und Burda Forward.

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