Rendite mit staatlicher Förderung: Die Basis-Rente Aktiv

Die Altersvorsorge ist für Selbstständige und Freiberufler ein heikles Thema, weiß Professor Dr. Rolf Tilmes von der European Business School in Oestrich-Winkel. Denn “oftmals bleibt ihnen im Alltag dafür nur wenig Zeit. Und oft genug bleibt die Altersvorsorge auf der Strecke.” Einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge zufolge arbeiten 30 Prozent von ihnen deshalb weit bis über das Renteneintrittsalter hinaus.

Flexibel mit Fondsrente

Professor Dr. Tilmes sieht für “Freiberufler und Selbständige die staatlich geförderte Rürup-Rente, die dank Steuervorteile eine Art Basisabsicherung bietet,” als einen Ausweg aus der drohenden Altersarmut. Doch ein oft formulierter Vorwurf gegenüber diesem Modell ist sein Mangel an Flexibilität. Einmal abgeschlossen, ist sie unkündbar und nicht beleihbar. Außerdem kann sie nicht vererbt und auch nicht als als Komplettsumme ausgezahlt werden.

“Die Bayerische verzichtet auf nicht geringe Sterblichkeitsgewinne”

Deshalb hat die Bayerische umgedacht. Insbesondere in puncto Hinterbliebene. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal, wie Philip Wenzel in DAS INVESTMENT schreibt: “Diese lässt sich nämlich auch als Zeitrente auszahlen, wodurch die Nachkommen deutlich schneller an das gesamte Kapital kommen und die Bayerische auf nicht gerade geringe Sterblichkeitsgewinne verzichtet.” Mit der Basis-Rente AKTIV hat sie ein Produkt entwickelt, das von der staatlichen Förderung nach dem Rürup-Modell profitiert. Da es sich aber um eine Fondsrente handelt, hat der Versicherte die Chance, sein Alter nach seinen eigenen Vorstellungen zu gestalten. Zusätzlich machen die steuerlichen Vorteile sie auch für besser verdienende Angestellte interessant.

Die drei Anlagestrategien

Es gibt drei Anlagestrategien, in denen sich jeder Kunde wiederfinden kann:

  1. „Chance“: Die Strategie Chance hat hohen Wertzuwachs und überdurchschnittliche Renditechancen im Fokus. Deshalb bestehen hohe Risiken von Zins-, Kurs- und Währungsschwankungen.
  2. „Wachstum“: Diese Strategie zielt auf langfristiges Wachstum und erhöhte Renditechancen ab. Somit besteht ein erhöhtes Risiko bei Zins-, Kurs und Währungsschwankungen
  3. „Sicherheit“: Diese Strategie stellt vor allem Stabilität und eine langfristige Wertentwicklung in den Vordergrund. Daher sind moderate Schwankungen möglich.

Neue Herangehensweise

Umgedacht hat die Bayerische auch in der Konzeption des Produkts. Denn sie hat zugehört. Im Interview sagt Joachim Haid, Makler und Rürup-Experte der Bayerischen:

Joachim Haid, Experte für Riester und Rürup, hat zusammen mit der Bayerischen die neue Basis-Rente Aktiv entwickelt.
Joachim Haid, Makler und Rürup-Experte der Bayerischen

„Dabei haben wir die qualitativen Wünsche der Vermittler berücksichtigt und deren Beratungsalltag als Basis für die entscheidenden Fragen genommen: Welche Leistungen sind wirklich wichtig? Und welche Wünsche haben die Kunden?“

Abgeleitet aus diesem Ansatz hat die Bayerische 12 Rürup-Fragen, analog zu den sechs Riester-Fragen, entwickelt. Aus ihnen ergibt sich, was ein gutes Rürup-Produkt aus Sicht der Vermittler und der Verbraucher ausmacht.

Umdenken bringt Vorteile

Die Bayerische berechnet die Rente für Hinterbliebene entweder aus den vom Versicherungsnehmer gezahlten Beiträgen oder dem Gesamtguthaben inklusive Wertentwicklung. Entscheidend dabei: Das für den Empfänger höhere Guthaben kommt zur Auszahlung. Bei vielen Wettbewerbern gibt es diese Möglichkeit nicht. Gleichzeitig versucht die Bayerische das Risiko für ihre Kunden abzufedern. So erhält der Kunde nie weniger als seine eingezahlten Beiträge plus mögliche Erträge des Fonds.

Im Gespräch mit Maximilian Buddecke, Leiter des Maklervertriebs der Bayerischen, zeigt Joachim Haid diese Vorteile der Rürup-Rente auf.

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Joachim Haid ist überzeugt: “Wir haben einen qualitativ hochwertigen Tarif entwickelt.” Er ist sogar so überzeugt, dass “wir auch die Wechselmöglichkeit offengelassen (haben). Doch das Selbstbewusstsein haben wir: Der Tarif ist so gut, da bleibt der Kunde.”

Die zwölf Rürup-Fragen

  • Kann Ihr Rentenfaktor zu Ihrem Nachteil verändert werden?
  • Dürfen Sie mit Ihrer Beitragszahlung pausieren?
  • Entstehen Ihnen Nachteile, wenn Sie früher in Rente gehen?
  • Oder entstehen Ihnen Nachteile, wenn Sie später in Rente gehen?
  • Wie sieht die Basis der Zuzahlungen aus?
  • Basiert Ihr Rentenfaktor auf dem Garantieguthaben über dem Gesamtguthaben?
  • Kommen Ihnen Verbesserungen der Rechnungsgrundlagen zugute (Besserungsoption)?
  • Wird für Kinder – bei Tod des Elternteiles in der Ansparphase – eine abgekürzte Zeitrente angeboten?
  • Wird die Hinterbliebenenrente mit den ursprünglichen Rechnungsgrundlagen kalkuliert?
  • Welches Guthaben wird für die Ermittlung des Hinterbliebenenanspruchs verwendet?
  • Kann das Guthaben auf einen anderen Anbieter übertragen werden?
  • Fließen vorhandene Rückerstattungen (Kickbacks) von Investmentfonds vollständig in das Kundenguthaben?

Titelbild, Beitragsbild und Video: © die Bayerische

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die Bayerischehttps://www.diebayerische.de
Hier bloggt die Redaktion von NewFinance.today zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch zu Unternehmensthemen der Bayerischen. Wir wünschen eine spannende und interessante Lektüre!

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