„Unter Löwen“: TSV 1860 Trainer Michael Köllner im Interview

Vor Beginn der neuen Saison besuchten wir den TSV 1860 beim Training. Anschließend trafen wir uns mit Trainer Michael Köllner zum Interview. Hier sprach der über die vergangene Sommerpause, den Film „Unter Löwen“ und gab Buchtipps für alle, die noch nicht die passende Urlaubslektüre im Gepäck haben.

Redaktion: Wie schwer ist es, ein Testspiel bei über 30°C 8:0 zu gewinnen?

Michael Köllner: Es war unter diesen klimatischen Bedingungen auf jeden Fall eine anstrengende Angelegenheit. Und auch für uns als Profis sehr fordernd. Waldkirchen hat sich mit allem, was sie hatten, gegen unser Lauf- und Fußballspiel gewehrt.

Redaktion: Liegt das an der guten Erholung in der Sommerpause? Oder sind es eher die Folgen eines eisernen Trainingsplans? Wie wurde die Sommerpause konkret genutzt?

Michael Köllner: Die vier Wochen Sommerpause sind für die Profis ein sehr dehnbarer Begriff. Wirklich frei sind davon maximal zwei Wochen, dann geht es bereits wieder mit dem Laufen los.

Es denken immer alle, wir sind im Urlaub, aber die Vorbereitung startet bereits in dieser Zeit und ist durchaus anstrengend.

Für uns als Trainer beinhaltet die Sommerpause die Planung für die neue Saison, damit zum Start alles steht. Das beansprucht täglich fünf bis sechs Stunden. Aber zumindest können wir auch vom Urlaubsort aus arbeiten. Entscheidend ist vor allem, dass der Wettkampfdruck während dieser Zeit ausbleibt.

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Redaktion: Stichwort Fanliebe: Am 23. Juni feierte der Film „Unter Löwen“ Premiere. Zu sehen ist er seit dem 27. Juni auch auf dem YouTube-Kanal „Löwen-TV“. Sie haben den Film auf der Premiere gesehen. Würden Sie allen Fans, die den Film noch nicht gesehen haben eine kleine Beschreibung geben?

Michael Köllner: Die Bayerische hat alle Protagonisten gefilmt, nur den Cheftrainer nicht. (lacht) Aber das ist auch gut so. Der Film schildert schließlich Eindrücke, wie alles drumherum bei uns läuft. Er begleitet einige Mitglieder meines Staffs, beispielsweise Zeugwart oder Physios. Diese Einblicke erlaubt man im Profifußball nur sehr wenigen. Dadurch beinhaltet der Film aber auch sehr viel Detailwissen mit sehr viel Liebe und Herzblut.

Redaktion: Produziert wurde der Film von der Bayerischen. Was macht den Versicherer als Sponsor einzigartig? Was macht die Zusammenarbeit aus?

Michael Köllner: In erster Linie ist ein Sponsoring wie in jeder guten Partnerschaft ein Geben und Nehmen. Ein Partner stellt finanzielle Mittel zur Verfügung, der andere bekommt dafür Sichtbarkeit und Bekanntheit. In den Jahren der Zusammenarbeit ist durch viele Gemeinsamkeiten aber mehr als nur das entstanden.

Die Bayerische ist ebenso bayerisch wie die Löwen.

Auch auf einer zwischenmenschlichen Ebene verbindet uns nach der langen Zeit einiges. Ich schätze Martin Gräfer wie auch seine Vorstandskollegen sehr. Mittlerweile findet diese Partnerschaft mehr als auf der Geschäftsebene statt. Es ist nicht nur ein Sponsoring, sondern eine Herzensangelegenheit.

TSV 1860 Cheftrainer Michael Köllner und Stephanie Gasteiger, Redaktionsleitung NewFinance Mediengesellschaft
TSV 1860 Cheftrainer Michael Köllner im Interview mit Stephanie Gasteiger, NewFinance Mediengesellschaft
Redaktion: Sind Sie denn auch bei der Bayerischen versichert?

Michael Köllner: Bin ich, beziehungsweise mein Auto mittlerweile.

Redaktion: Die Bayerische veranstaltet von 24. bis 26 Juni das Zukunftsmacher Bootcamp für ihre Vertriebspartner. Welchen Tipp gibt es denn hierzu aus dem Trainingslager der 60er, um die Teilnehmenden richtig zu fordern?

Michael Köllner: Das ist einfach: Fünf Tage kein Essen, keine Getränke und Schlafen im Freien. (lacht) Nein, im Ernst: es hat vor allem mit Teamgeist zu tun. So, wie das die Bayerische auf Vorstandsebene umzusetzen weiß, wird das auch auf der Mitarbeiterebene gelingen. Wir haben unterschiedliche Herkünfte und Lebensführungen innerhalb unseres Teams. Diese zu vereinen und Teamgeist zu schaffen, ist für mich ein unverhandelbarer Wert.

Ich würde mir als Teilnehmer nicht wünschen, mit meiner Höhenangst von einem Gletscher springen zu müssen, sondern Ziele zu definieren und umzusetzen.

Redaktion: In einem unserer letzten Interviews haben Sie verraten, dass Sie gerne lesen. Für alle Fans, denen der Sommerurlaub noch bevorsteht: Welchen Buchtipp haben Sie?

Michael Köllner: Ich lese gerne Bücher aus zwei Genres. Zum einen Krimis. Auch deutsche Krimis, beispielsweise aus dem Allgäu. Zudem mag ich spirituelle Romane. Als Einstieg eignet sich der „Alchemist“, der sich gut auf den jeweils eigenen Lebensweg übertragen lässt. Unheimlich inspirierend fand ich auch das mexikanische Buch, „Der Sklave“. Vor Kurzem habe ich auch „Der Junge, der auf einem Esel ritt“ gelesen. Wer hier reinliest wird sich, glaube ich, darin verlieben. Die kann man auch gut zu Hause, nicht nur im Urlaub lesen. Ich persönlich versuche mindestens ein Buch im Monat zu lesen. Auf das Ritual, auf dem Hinweg zum Auswärtsspiel in einem Buch zu lesen, freue ich mich schon immer.

Titelbild: © NewFinance Mediengesellschaft mbH

Autor

Stephanie Gasteiger
Stephanie Gasteiger
Leitung der NewFinance-Redaktion mit beruflichem Hintergrund in der PR und Wurzeln am Chiemseeufer. Ist ganz nach Friedrich Nietzsche davon überzeugt, dass die Glücklichen neugierig sind. Und ebenso umgekehrt.

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