Die Basis-Rente AKTIV: So ehrlich, dass es weh tut?

Versicherer legen großen Wert auf Ratings. Egal ob 5 Sterne-Rating, ein A+ Rating, oder ein FFF Rating. Bei auf die Branche spezialisierten Analysehäusern wie Morgen & Morgen, Assekurata oder Franke & Bornberg. Die Bewertungen der unabhängigen Ratingagenturen sollen vor allem Versicherungsvermittlern Orientierung geben.

Transparenz als Prinzip

Aber nicht jedes gute Produkt erfährt von sich aus ein Top-Rating. Die Basis-Rente AKTIV der Bayerischen ist so eines: eine moderne Fondsrente mit variablen Anlagemöglichkeiten. Philip Wenzel, Fachwirt für Versicherungen und Finanzen, schreibt dazu in DASINVESTMENT: „In den Punkten Ehrlichkeit, Flexibilität und Qualität der Versicherungsbedingungen ist der Versicherer (Anmerkung der Redaktion: die Bayerische) derzeit unbedingt unter den Top 3 am Markt zu verorten. In den Ratings und Vergleichen wird das Produkt allerdings nicht unbedingt weit oben zu finden sein.“ Neben der Transparenz gibt die Basis-Rente AKTIV Vermittlern die Möglichkeit, ein gut aufgestelltes Portfolio für ihre Kunden individuell zu nutzen. Denn insgesamt bietet die Bayerische 33 verschiedenen Fonds unterschiedlicher strategischer Ausrichtung an.

Ein neuer Weg: Ehrlichkeit vor!

Für Phillip Wenzel liegt dieses Phänomen in der Kommunikation der Versicherer begründet. Genau genommen in den Produktinformationsblättern (PIB), die Anbieter oder Berater seit kurzem ihren Kunden aushändigen müssen. In diesen Dokumenten, die für Laien in der Regel nicht leicht verständlich sind, die Ratinghäuser und Vergleichsprogramme aber natürlich zu Rate ziehen, herrscht ein gewisser Gestaltungsspielraum. Während viele Versicherer diesen gern zu ihren Gunsten ausschöpfen, um höhere Bewertungen der Agenturen und Vergleicher zu erreichen, setzt die Bayerische auf Ehrlichkeit.

Joachim Haid, Experte für Rürup-Produkte der Bayerischen erklärt dazu: „Es gibt Anbieter, die diese Gestaltungsfreiräume für sich maximal ausnutzen, um zahlentechnisch entsprechend gut da stehen zu können.“ Darauf habe die Bayerische bewusst verzichtet.

Phillip Wenzel meint dazu in Bezug auf die Basis-Rente AKTIV: “Die Bayerische bemüht sich um Transparenz im Produktinformationsblatt. Der Versicherer weist vor den Hochrechnungen ausdrücklich darauf hin, dass die Annahmen unverbindlich sind, selbst wenn sie durch die Darstellung in Euro und Cent exakt erscheinen. Und ebenfalls sehr ehrlich finde ich die Staffelung der angenommenen Hochrechnungen mit minus einem, 2, 5 und 7 Prozent. Ein Verlust ist sicherlich nicht verkaufsfördernd, aber es ist interessant zu sehen, dass selbst bei einer durchgehend negativen Entwicklung am Ende noch Geld übrig bleibt.”

Vergleichen lohnt sich: für Vermittler und für Kunden

Die Bayerische hilft damit dem Vermittler, dem Kunden und sich selbst. Denn dem Kunden deutlich zu erklären, dass Geldanlagen niemals völlig risikofrei sein können, macht einen Versicherer vertrauenswürdiger. Gleichzeitig ermöglicht sie es, sich auf Augenhöhe mit einem Produkt zu befassen. Für den unabhängigen Vermittler bedeutet dies eine neue Chance, den Kunden marktneutral zu beraten und das bestmögliche Angebot zu selektieren. Sicher ist dies mit ein wenig mehr Aufwand in der Recherche und im Kundengespräch verbunden, aber für die Pflege einer langfristigen Kundenbeziehung, wie sie bei Vorsorgeprodukten ja angestrebt wird, lohnt er sich in jedem Fall.

 

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die Bayerischehttps://www.diebayerische.de
Hier bloggt die Redaktion von NewFinance.today zu allgemeinen und speziellen Themen rund um Versicherung, Finanzen und Vorsorge aber auch zu Unternehmensthemen der Bayerischen. Wir wünschen eine spannende und interessante Lektüre!

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